Flasche

Aus Babytipps
Version vom 7. Mai 2025, 05:30 Uhr von Grete (Diskussion | Beiträge)
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FLASCHENNAHRUNG
Falls Stillen nicht klappt: nehmt etwas Hypoallergenes. Beba HA zum Beispiel. Habt das auch immer in Reserve, es kann mal etwas sein, dass Valentina gerade nicht stillen kann oder nicht da ist. In Übergangszeiten - also wenn das Baby wächst und besonders hungrig oder durstig ist - oder Valentina krank ist oder.. oder.. oder - hilft etwas Flaschennahrung. Ich empfehle trotzdem, damit zurückhaltend zu sein, damit die Milchproduktion nicht nachlässt.


HUNGER oder DURST?
Manchmal - besonders bei Sommerhitze - ist das Baby gar nicht hungrig, sondern durstig. Mit Flüssigkeit kann man auch manchmal etwas Zeit bis zum Stillen herausschinden, falls die Brust gerade nicht verfügbar ist :)


WASSER, SAFT oder TEE?
Unsere Jungs haben gerne normales Wasser aus einem Fläschchen getrunken (also, meine Erfahrung). Es war also gar nicht nötig, einen Geschmack beizufügen. Einmal haben wir abgekühlten Kamillentee ausprobiert. Das wurde uns sofort entgegen gespuckt. Dem Fencheltee ging es genauso.
Aber frisch gekochter Früchtetee war ok - lauwarm oder abgekühlt. Er löschte wohl den Durst :).
Später haben wir stark verdünnten "Kindersaft" von Milupa genommen. Der Zucker darin schadet aber den kleinen Zähnchen, besonders wenn dann weiter an der Flasche genuckelt wird auch wenn sie leer ist. Lieber den Schnuller anbieten.


SÜSSIGKEITEN
Was die spätere Ernährung angeht kann ich euch nur das Buch Ketchup, Big Mac, Gummibärchen von Prof. Pudel, Göttingen, 1995 empfehlen. (https://www.amazon.de/Ketchup-BigMac-Gummib%C3%A4rchen-Volker-Pudel/dp/3453117956) (kann ich euch leihen). Es hat mir zu einer völlig entspannten Haltung zur Ernährung des Kindes verholfen und zu einem richtig guten Essverhalten der Jungs. Kinder ernähren sich automatisch richtig, wenn man sie nicht beeinflusst. Wenn alles immer da ist, dann ist für sie Gummibärchen/Schokolade nicht besser oder schlechter als Apfel, und wählen sie jeweils, was ihr Körper gerade möchte/braucht. Ein künstlicher Mangel durch Vorenthalten und Verboten dagegen führt dazu, dass genau diese Dinge gewollt werden (und im schlimmsten Fall zu Essstörungen, wie bei mir leider). Wir hatten immer eine Süßigkeiten-Schublade. Und immer wenn Heider oder ich bemerkten, dass die Jungs dort rangingen dachten wir, dass sie wohl Hunger haben und wir schleunigst eine richtige Mahlzeit anbieten sollten. Ich kann nur immer wieder sagen: Vertraut dem Kind. Es weiß, was gut für es ist. Meistens jedenfalls :):).
Kinder essen auch nicht einfach alles was man ihnen vorsetzt - so wie das bei euch auch war. Sie lernen im weiteren Verlauf, dass Gemüse und Obst auch lecker ist, so wie ihr. Gemüse konnte ich eine ganze Weile nur in Form von "Tomatesoep met ballekes" anbieten. Sie mögen es heute noch. Und Apfel mit oder ohne Schale ist auch nur eine Temperamentsfrage. Wichtig ist, dass sie überhaupt Äpfel essen :):)

Denkt immer daran: wenn Ihr entspannt und gelassen damit umgeht, geht das Kind ebenfalls entspannt damit um.